Aktivisten eröffnen Stadtgarten in Frederiksberg

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Über längere Zeit hinweg hat eine Gruppe Aktivisten nach einbruch der Dunkelheit auf einem leeren Grundstück geschuftet. Heute am 11. April lösten sie das Geheimnis auf: Nørrebro hat einen neuen „Volkspark“ bekommen.

übersetzt von modkraft.dk

– Es war schwer um drei Uhr nachts mit einer Kopflampe Gartenarbeit zu machen, wenn man keinen Unterschied zwischen einem Hundehaufen und einem Haufen Ton erkennt, sagt David.

Er repräsentiert eine kleine Gruppe von Aktivisten, welche über längere Zeit heimlich ein leeres Grundstück zu einem Garten umgeformt haben, es soll Benutzergesteuert und offen für alle sein.

– Das einzigste das wir von der Frederiksberg Kommune erwarten ist, dass sie nicht kommen und den Garten zerstören, fügt er hinzu.

Das Grundstück, dass im Åboulevarden 37 liegt, hat seit 2003 leer rumgestanden, wo die Polizei ein verfallenes Haus räumte, welche seit etwa einem Jahr von Jugendlichen in Gebrauch genommen war. „Das blaue Haus“ (dänisch „Det Blå Hus“), wie die Besetzer das Haus nannten, wurde abgerissen und die Frederiksberg Kommune meinte, dass dort gemeinnützige Jugendwohnungen entstehen sollten. Aber seit dem war das Grundstück unbenutzt, und hat sich zu einem kleinen Schrottplatz mit Mauerbrocken und Großmüll entwickelt.

Die Nachbarn des Grundstücks sind deshalb Positiv gegenüber dem neuen Garten eingestellt, schreiben die Aktivisten in einer Pressemitteilung.

Aktionstage gestartet
Der neue Garten wurde mit Musik und Volksküche am Freitag den 11. April in folge der zwei internationalen Aktionstage eingeleitet, „zur Verteidigung von Freiräumen und Antikapitalistischer Gegenkultur“, welche in 35 Städten in Europa und den USA statt finden.

In Kopenhagen waren bereits früher am Tag eine Reihe kleiner Aktionen in folge der AKtionstage, welche und dem namen „April2008“ läuft. Unter anderem fuhr eine lautstarke Fahrrad-Demo, mit etwa 200 Teilnehmern, von Nørrebro nach Østerbro und zurück unter der Parole „autofreie Stadt“.

April2008’s Pressegruppe erzählte weiter, dass auch eine Aktion gegen privatisierung von öffentlichem Eigentum statt fand, wo eine Gruppe Aktivisten „zu verkaufen“-Schilder an Stadtlichem Eigentum aufhängten.

„Wir wollen nicht, dass öffentliche Institutionen von wirtschaftlichen Interessen gesteuert werden, welche nur das Ziel haben profit zu schaffen. Wir setzen uns für eine Gesellschaft ein, wo die Bevölkerung und nicht private Firmen bestimmen, wie die Gesellschaft eingerichtet werden soll“, schreibt die Gruppe in einer Pressemitteilung.

Die Aktionen gehen Samstag weiter, unter anderem mit einem sogennanten Piratenfest, an einem Ort der durch SMS-Ketten veröffentlicht wird.

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