Ungdomshus immer noch Obdachlos nach nein in NV

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Es sah lange so aus, dass eine Schule im Nordwestviertel das neue Ungdomshus behausen sollte. Ein nein von der Lokalauswahl des Gebiets schafft mittlerweile ernste Zweifel an den Plänen. Es scheint so als hätten konservative Politiker es sich zur Lebensaufgabe zu machen das Ungdomshus Obdachlos zu halten.

Als die bald geschlossene Schule im Frederikssundvej im Nordwestviertel in Kopenhagen früher im Jahr als neuer Ungdomshuskandidat präsentiert wurde, deutete vieles darauf dass ein Ablöser für Jagtvej 69 gefunden worden wäre.

Die Schule hatte die größe um ein neues Ungdomshus zu beherbergen. Dass das Haus NV liegt, machte dass der Abstand zu Nørrebro, was die Jugendlichen als ihren natürlichen Stadtteil betrachten, nicht so weit war, dass es wirklich etwas ausmachte. Und leitende Kräfte im Gebiet, hierbei der Vorsitzende für dir örtliche Lokalauswahl, war angeblich positiv eingestellt.

Freitag den 7. März wurde es mittlerweile endgültig klar, dass die Unterstützung in dem Gebiet dass Projekt nicht tragen kann. Auf einem treffen der Bispebjerg Lokalauswahl am Donnerstag den 6. März stimmten 13 dagegen die Schule im Frederikssundsvej als ein neues Ungdomshus vorzuschlagen. 7 stimmten dafür.

Einer Pressemitteilung von der Lokalauswahl zufolge ist dass nein wegen der Angst vor Lärm, Graffiti, Sachbeschädigung und Krawall gekommen.

Radikale geben ihre Stimmen nicht dafür
Obwohl es letztendlich die Politiker in Kopenhagens Rathaus und nicht die Lokalauswahl in NV sind, die beschliessen wo das neue Ungdomshus platziert wird, ist es zweifelhaft, dass man sich über die Einstellung des lokalen Gebiets hinaus setzt.

Letzteres wurde bereits Freitag bestätig, wo der Ungdomshuswortführer der Radikalen, Manu Sareen, zum Ausdrack brachte, dass jedenfalls seine Partei der Einstellung der Lokalauswahl folgen will.

– Wir haben die Schrift auf der Wand gelesen. Ich muss eingestehen, ich finde es schwer mir vorzustellen radikale Stimmen für ein Ungdomshus in der Frederikssundvejen Skole zu geben, sagte er zu Politiken.dk

Auch Nachbarn Widerstand gegen Bavnehøj
Ein anderer Ungdomshus-Kandidat ist Bavnehøj, einige Räumlichkeiten gelegen mit Anschluss zu einem Skaterpark unmittelbar hinter Enghave Station (Polizeistation) auf der Grenze zwischen Vesterbro und dem Südwestviertel.

Die Frage ist jedoch inzwischen, wie realistisch diese alternative Platzierung wäre. Zum ersten haben Teile der Ungdomshusbewegung widerstand aufgrund des Abstandes zu Nørrebro und den Verhältnissen ausgedrückt, dass ein Ungdomshus hier das Risiko mit sich trägt in einem Kommunalpädagogischen Jugendghetto zu verschwinden.

Zum anderen sieht es so aus, dass die Nachbarn auch hier begonnen haben zu mobilisieren. Jedenfalls hat ein lokaler Bewohner angeblich 900 Unterschriften gegen ein Ungdomshus im Viertel gesammelt.

Lebensziel das ein neues Ungdomshus zu bekämpfen
Als die Ungdomshusbewegung im Herbst 2007 Grøndalsvænge als ein neues Ungdomshus vorschlug, ging Rasmus Jarlov, kanditat für die Bürgerrepräsentation für die Konservativen, in Aktion und organisierte den lokalen Protest.

Zusammen mit Jakob Næsager, einem anderen konservativen Bürgerrepräsentationskandidaten, hat Rasmus Jarlov auch eine sehr aktive Rolle in der Organisierung des Widerstands gegen ein Ungdomshus in der Frederikssundsvejens Skole gespielt.

Sie haben eine so aktive Rolle gespielt, dass sie angeblich eine Pressemitteilung über das Nein des Bispebjergs Lokalauswahl aussendeten – obwohl sie keine Mitglieder sind und bevor die Lokalauswahl sich selbst öffentlich über die Sache ausgesprochen haben.

Freitag den 7. März kam auch raus, dass der eine der beiden, Jakob Næsager, auch eine der treibenden Kräfte der Nachbarmobilisierung in Vesterbro und SV ist.

Jakob Næsagers eigener Webseite zufolge wohnt er in Amager.

Obachloses Ungdomshus
Auf dem Treffen der Bürgerrepräsentation am 13. Dezember beschlossen die Politiker, dass Kopenhagen ein neues Ungdomshus haben soll zur Ablösung für das Haus, welches letztes Jahr gegen diese Zeit geräumt wurde. Die Frage ist nur, wo es liegen soll.

Die Begebenheiten der letzten Wochen zeigen, dass es eine harte Arbeit wird eine geeignete Adresse zu finden. Am 3. April will die Ungdomshus die BlokR-Aktion durchführen, welche eigentlich am 21. Februar stattfinden sollte, welches aber hinaus geschoben wurde, weil man dem Anhörungsprozess seine Zeit geben wollte.

Der Plan ist, dass Rathaus zu blockieren während die Politiker sich treffen und sie nicht raus zu lassen, bevor ein neues Haus gefunden ist.

übersetzt von modkraft.dk

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