Verhandlungen um ein neues Ungdomshus verschoben

by

Am Montag den 6.November 2007 veröffentlichte die Online- Ausgabe der recht bürgerlichen Zeitung „Berlingske Tidende“ eine Liste mit einer Auswahl von Häusern, welche die Stadt bereit als neues Ungdomshus zur Verfügung zu stellen.

Allerdings wurde diese Liste später von sowohl den AktivistInnen als auch deren Anwalt Knud Foldschack und auch der Oberbürgermeisterin als Gerücht dementiert.

Der folgende Artikel ist eine direkte Übersetzung des dänischen Nachrichtenportals politiken.dk

Aufgrund einer der Presse zugespielten Liste mit Häusern, die als mögliches Ungdomshus in Frage kämen, sind die weiteren Verhandlungen um ein neues Ungdomshus bis nach der Wahl in Dänemark verschoben worden.
Dieses beschlossen die Oberbürgermeisterin Ritt Bjerregaard, RepräsentantInnen des Montagsplenums und deren Anwalt Knud Foldschack auf einem der jüngsten Treffen.

Grund der Verschiebung ist eine geheime Notitz von sechs möglichen Adressen, die dem Nachrichtenportal berlingske.dk zugesteckt worden ist.

Liste unbekannt
Weder die Vertreter des Monagsplenums, noch die Oberbürgermeisterin wissen wer hinter der Liste steckt und bestreiten, dass diese Liste sanktioniert und ein Teil der augenblicklichen Verhandlungen sei.

Bei den umstrittenden Adressen handelt es sich um : Enghavevej 80-82, Stevnsgade 34, Fensmarksgade 65-67, Jagtvej 155 D, Kigkurren 1-3 og Grøndalsvænge Allé 13/Hillerødgade 91.

»Diese Liste ist erfunden worden und wurde von keinem der betroffenen Parteien sanktioniert. Wir sind uns einig, dass unsere Verhandlungen nicht durch irgendwelche Spekulationen im Rahmen des Wahlkampfes manipuliert werden sollen, so Ritt Bjerregaard nach dem Treffen.
Pause wurde mit Übereinstimmung aufgenommen
Ohne auf weitere Fragen einzugehen, wer hinter der Notitz stecken könne und welche angeblich in Ritt Bjerregaards Büro am Tag zuvor abgeliefert wurde, gab die Oberbügermeisterin zu verstehen, dass sie überrascht sei, dass jemand Interesse haben könnte, den recht gut laufenden Verhandlungen durch Wahlkampf- Intrigen zu schaden.

Auch der Anwalt der Szene ums Ungdomshuset, Knud Foldschack, und die Sprecherin des Montagsplenums, welche sich Ditte nennt, waren damit einverstanden mit der Serie der Treffen für Erste zu pausieren.
»Die Liste hat einige Verwirrung gestiftet. Ich weiss nicht einmal, wo alle die genannten Adressen liegen. Doch es ist wichtigt, dass unser Anliegen nicht zum Wahlkamf-Thema gemacht wird«, so Ditte.

«Diese Vorschläge könnten evt einige auf die Barrikaden bringen,was nicht in unserem Interesse liegt, da die Sache dafür viel zu ernst ist«, so Knud Foldschack.

Sylvester im neuen Ungdomshus
Alle Beteiligten waren sich einig, dass das Treffen weiterhin friedlich und in guter Stimmung verlaufen sollte.

Daher wurde in der verbleibenden Zeit des Treffens unter anderem diskutiert, wie es rein juristisch und in Hinblick auf eine Absichtserklärung bezüglich eines neuen Ungdomhuses möglich wäre, den NutzerInnen die Erlaubnis zu erteilen, Konzerte zu veranstalten und ein Café zu betreiben.

Mit der Entscheidung desjenigen Tages sind die Jugendlichen nicht der realen Adresse eines neuen Ungdomshuses näher gekommen. Allerdings ist in Übereinstimmung ein Zeitrahmen festgelegt worder, der besagt, dass man sich um eine Lösung noch vor Neujahr bemühe.
»Ditte hat deutlich zum Ausdruck gegeben, dass sie gerne Sylvester in einem neuen Ungdomshus feiern möchte. Dann müssen wir eben versuchen, dieses zu ermöglichen«, so Ritt Bjerregaard, die allerdings auch nicht voreilige Schlüsse ziehen möchte.

Das Wichtigste ist ein neues Ungdomshus
Ritt Bjerregaard: »Momentan gibt es kein wirkliches Hindernis, welches die Verhandlungen erschweren könnte, aber wir wollen uns auch sicher sein genug Zeit zu haben. Ich glaube, dass die damalige Option in der Stevnsgade nicht funktionierte, da wir mit dem Rücken zur Wand standen und wir einfach nicht genug Zeit hatten einen ordentlichen Dialog zu führen«.

Desweiteren sind sich die AktivistInnen und Knud Foldschack darin einig, dass das Wichtigste sei, dass bei den Verhandlungen ein neues Ungdomshus herauskomme.

»Das Entscheidende ist nicht, ob wir ein Haus eine Woche früher oder später zur Verfügung gestellt bekommen.Deswegen ist es nur Recht mit einer Pause, um einen ordentlichen Dialog zu führen, so dass wir mehr sicher sein können, wenn wir dann zusammen ein Ungdomshus haben«, so Ditte.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: