Die Jagd auf ein neues Ungdomshus ist ingang

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Die ersten Vorschläge für die Plazierung eines neuen Ungdomshusets sind vorgelegt geworden. Die Stadt und die Jugendlichen sind nah an einer Abmachung.
Für den Dienstag wird erwartet das die Kommune Kopenhagen und die Ungdomshusbewegung sich über ein neues Ungdomshus einigen.

Dem Anwalt Knud Foldshack zufolge sind bereits Ideen für Orte gekommen, wo die Ungdomshusbewegung einziehen kann.

Häuser sind vorgeschlagen worden
Gleichzeitig wird erwartet, dass der Fond der die Jugendlichen unterstützen soll, Dienstag gebildet wird – vorausgesetzt dass die Kommune die Abmachungen bestätigt.

„Ich rechne damit, das die hälfte schon geschafft ist, und dass man eine prinzipiell bindende Abmachung treffen wird. Und wir haben damit angefangen ein Haus zu finden. Wir und die anderen sind schon mit ideen gekommen“, sagt er.

Anonyme unterstützung für die Ungdomshusbewegung
Foldshack will den Namen des Fonds nicht bekannt geben – oder erzählen, woher das Geld des Fonds stammt. Sie sind unter der Vorraussetzung von Anonymität gekommen, erklärt er.

Der Vorstand des Fonds besteht aus Foldshack, einem Dompropst, Anders Gadegaard, einem früheren Vorstehenden des Kinderrates, Per Schultz Jørgensen, und Leif Skov, welche zurzeit die Leiter des Roskilde Festivals sind.

Foldshack erkennt, dass die Aufgabe die Ungdomshusbewegung und die Repräsentanten der Stadt dazu zu bringen miteinander zu reden, wenn der Ort errichtet werden soll, eine Herausforderung sein kann.

„Ich bekomme die Schizophrene Aufgabe für die Kommune und die Jugendlichen zu sprechen. Aber bisher gibt es noch nichts, dass wir machen können“, sagt er.

Nørrebro kann wieder ein Ungdomshus bekommen
In Nørrebro sind viele Bewohner kritisch gegenüber der Ungdomshusbewegung, welche mehrere male durch die Stadt wütete, Läden plünderte, Autos von Bewohnern abbrante und Polizei- und Feuerwehrleute angriffen, welche im Gebiet waren. (1)

Nach den Unruhen in Grøndal, wo die Jugendlichen vergebens versuchten einen Besitz der Stadt zu besetzen hat Oberbürgermeisterin Ritt Bjerregaard (S) die verhandlungen über ein neues Haus für die Jugendlichen eingeleitet. (2)

Foldshack meint, dass ein Ungdomshus trotz den Zerstörungen und der Gewalt in dem Stadtteil eingebracht werden kann.

„Das geht in unsere Bewertungsgrundlage mit ein, dass wir probieren müssen die Aufgabe so gut wie möglich zu lösen. Einer der Paramter ist das Verhältnis zu den Nachbarn“, gibt er an.

Neue Nachbarn müssen beruhigt werden
Dass jetzt abgerissene Ungdomshus im Jagtvej 69 wurde von der Stadt verkauft, unter anderem weil die Jugendlichen wiederholt in der Nachbarschaft randalierten, wo Autos mit Graffity übermalt wurden, und Fenster in Wohnanlagen die ans Ungdomshus grenzten zerstört wurden. (3)

Es endete damit, dass der viele Lärm und Ärger die Nachbarn dazu brachte ihre Not den Politikern zu klagen, welche die Konsequenz nahmen und den Gebrauchsvertrag kündigten, welcher dem Ausleih des Hauses für die Jugendlichen zugrunde lag. (4)

Diese Probleme dürfen bei einem neuen Ungdomshus nicht entstehen, meint Foldshack.

„Die Art es zu Lösen ist einen Dialog mit ordentlichem Rahmen zu schaffen“, sagt er als eine Beruhigung für die Kopenhagener, welche jetzt riskieren Nachbarn eines neuen Ungdomshusets zu werden.

übersetzt von politiken.dk

Anmerkungen:
1 – War ja auch noch was mit Leuten die die Situation ausgenutzt haben und nix mit dem Ungdomshus zu tun hatten… aber das scheint pol.dk anscheinend nich erwähnen zu müssen…)
2 – Ob das so die ganze Wahrheit ist wage ich zu bezweifeln, ich persönlich denke eher das ihr Angebot eher dafür Gedacht war die Verhandlungen durch eine provozierte Eskalation zum scheitern zu bringen, der Polizeieinsatz spricht meiner Meinung nach jedenfalls auch dafür. Oder sie wollte die Bewegung dazu zwingen das sie die Leute dazu bringt friedlich zu bleiben. Und ob der Besetzungsversuch ganz vergebens war wage ich auch zu bezweifeln.
3 – Ja, ganz das war der Grund warum sie das Haus abgerissen hatten, deshalb hat man das ja auch so oft vorher gehört. Und irgendwelche Leute die so ein Haus besuchen und Graffity sprayn oder wenn mal ein Fenster kaputt gemacht wurde ist natürlich auch Grund ein Haus zu räumen und abzureissen, und dann noch etliche Leute in den Knast zu schmeissen weil sie sich in dem Haus aufhielten. <ironie ende>
4 – So weit ich weiß gabs doch eine Nachbarschaftsorganisation für das ungdomshuset, und die war größer als die gegen. Das gab zwar mal ne Unterschriften Aktion gegen das Ungdomshuset, aber da ist nicht wirklich viel draus geworden. Die Unterschriftenaktion FÜR das Ungdomshus hat jedoch eine ganze Menge stimmen sammeln können.

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Eine Antwort to “Die Jagd auf ein neues Ungdomshus ist ingang”

  1. Ian Davis Says:

    Zu den Anmerkungen:

    Da sieht man mal wieder eindrucksvoll, dass Medien und Politiker keine besseren Menschen sind.. Ganz im Gegenteil. Das schafft einen Eindruck und eine Art Präzedenzfall, in der hier wirklich mit Klarem Statement gesagt wird, was Sache ist und vor allem: „Aufgeben ist nicht“. Und das hat hier wirklich Wurzeln geschlagen.

    Bleibt die Frage ob diese Erkenntnis den Politikern auch gekommen ist oder ob da der Druck der Polizei mitverantwortlich war für den Schritt… vielleicht war die massive Polizeiaktion von G13 tatsächlich so geplant, dass Ritt das Angebot über Verhandlungen nur als „Fake“ wahr nahm um die Jugendlichen zu provozieren… Bzw. ein Versuch, tatsächlich die JUgend gelenkt wieder ins schlechte Licht zu rücken. Was aber nicht geschah. Das Gegenteil passierte und ich glaube dass die Besetzung des alten Wasserwerks tatsächlich mehr dem Symbolischen Wert diente, sprich so „offensichtlich“ in der Öffentlichkeit zu wirken, dass selbst die Medien nix mehr verleugnen und falschreden können.

    Vor allem dass es mehr und mehr auffällt… und daraus die Konsequenzen gezogen werden.

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