G13: „Gewaltfrei“ wurde „Strassenschlacht“

by

In den dänischen Medien wurden die G13-Aktionen am Samstag als „relativ gewaltfrei“, in den internationalen Medien als „gewalttätig“ und „Strassenschlacht“ bezeichnet.
In verschiedenen führenden nationalen Medien nannte der Presse-Chef der Polizei die G13-Aktion gewaltfrei. Aber in führenden internationalen Medien wie zum Beispiel „BBC“ und „AFP“ hieß es, genau das Gegenteil sei der Fall.
Berichte von „BBC“ zufolge wurde die Polizei zum Handeln gezwungen, nachdem junge Aktivisten in den Strassen Feuer anzündeten und Polizisten mit Brandbomben und anderem angriffen. Die Nachrichtenagentur „AFP“ zitierte den Polizei-Presse-Chef „Es begann als friedliche Demonstration aber nachdem die Riots gegen die Polizei anfingen, wurde es gewalttätig“. „AFP“ bestand auf den Wahrheitsgehalt ihrer Quelle, die in den Welt-Medien die Runde machte.
Auf diese Widersprüche der Informationen angesprochen, antwortete der Presse-Chef, es hätte am Samstag „keinen Strassenkrieg gegeben, und das habe ich überall gesagt“. Er sagte das sein sehr schlechtes Englisch genauso an diesen Informations-Widersprüchen Schuld wäre wie die Sensationslust der ausländischen Presse.
Von Seiten der Aktivisten gab es darauf keine Reaktion.

Übersetzt von: http//english.indymedia.dk/publish/show/32
Fotos vom G13-Tag:
http://english.indymedia.dk/publish/show/24
Fotos und Videos:
http//english.indymedia.dk/publish/show/23

Ärztliche Helfer festgenommen und zur Arbeit gebracht
Mitglieder der radikalen Erste-Hilfe-Gruppe in Kopenhagen wurden während der „G13-Aktionen“ am Samstag verhaftet und geschlagen.

Erste-Hilfe-Erinnerung
Mitglieder des linksradikalen Erste-Hilfe–Netzwerks „Gadens Foorstehjaelp“ („Strassen-Erste-Hilfe“) waren bei fast jeder Aktion, Besetzung und Demo seit dem ersten März anwesend, normalerweise ohne dabei die Zielscheibe einiger Repressionen zu sein.
Während den G13-Aktionen am Samstag wurde mindestens einer der Helfer gezielt geschlagen, und einige wurden festgenommen.
In einer Stellungnahme hatte das Netzwerk erklärt, dass drei der Helfer verhaftet und zur Station 5 in Valby, wo mindestens 200 andere Aktivisten unter schlimmen Umständen festgehalten wurden, gebracht worden waren.
Als sie beim diensthabenden Gefängnis ankamen, wurden den drei Helfern die Handschellen abgenommen undsie wurden dazu aufgefordert, den 200 anderen Gefangenen zu helfen. Die Helfer bezeichneten das als absurd, das die Polizei sie einerseits zwängen, ihre Kenntnisse einzusetzen, andererseits aber darauf drängen würde, die Anklage gegen die Helfer aufrecht zu erhalten.
In der Stellungnahme beschrieb das Netzwerk außerdem einige Ereignisse von den Samstag-Aktionen, wo die Polizei sehr gefährliche Situationen schaffte, z. B. wurden Tränengas-Ladungen gezielt in die Gesichter der Leute geschossen.
Außerdem schoss die Polizei wissentlich Tränengas in Gelände, von dem es keine Rettungswege gab, wie zum Beispiel Tunnel und Unterführungen, die an beiden Seiten versperrt waren.
Übersetzt von: http//english.indymedia.dk/publish/show/29

Eine „Festnahme-Statistik“ der dänischen Polizei gibt es hier:

http//english.indymedia.dk/publish/show/27

Solidaritätsaktion für „G13“ und „Ungdomshuset in Athen:

http//english.indymedia.dk/publish/show/34

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: