G13 – Liveupdate

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Liveticker übersetzung von www.modkraft.dk für Samstag, den 6. Oktober 07.

Türkiser Block = Schwarzgekleidet, Dezentral
Gelber Block = Schwarzgekleidet, Als gesammelte Einheit
Roter Block = Kreativer Block, Laufschuhe
Grüner Block = viele, gesammelt, versuchen nicht durch die Polizei durchzubrechen

Aktuelle Zahl der Verhafteten: 436 laut Polizei

eine Karte ist auf www.modkraft.dk zu finden.

 

übersetzt von singuia und sociii

00.17 Uhr
Modkraft beendet ihre Live Berichterstattung für heute Abend. Die Situation in Nørrebr ist ruhig, es ist doch immer noch massiv Polizei im Stadtviertel.

Es lautet, dass immer noch Aktivisten gefesselt in der Valby Polizeistation sitzen.

23.45 Uhr
Solidaritätserklärungenfür die Aktion G13 strömen aus der ganzen Welt rein. Modkraft.dk har hat geradae ein Foto von einer Gruppe Aktivisten aus Japan erhalten, welche ihre Unterstützung für die Aktionen des Tages erklären. (siehe modkraft.dk fotosektion).

23.25 Uhr
Die Rechtswortführerin der Enhedslisten, Line Barfod, fordert eine Erklärung von Justitsministerin Lene Espersen (Konservative) für die größte Massenfestnahme in der dänischen Geschichte.

– Ich wünsche eine Antwort, weshalb die Polizei so gewalttätig mit Tränengas vorging unter einer sonst friedlichen Demonstration, wo auch Kinder dabei waren, sagt Line Barfod zu dr.dk.

Ifølge dr.dk hæfter Line Barfod sig ved pressetalsmand , Flemming Steen Munchs udtalelser om, at stemningen ved dagens aktion var fredelig. [versteh die Formulierung glaub ich nicht, ich versteh das so das Flemming findet das die Stimmung heute friedlich war…]

Darüber hinaus wundert sie sich, wieso es nötig war Tränengas zu werfen und Knüppel zu ziehen.

 

 

23.02 Uhr
Quellen geben bekannt, das im Parkkeller unter der Valby Polizeistation mehrere hunder festgenommene Aktivisten, dazwischen viele von denen, die ins Haus gekommen sind.

Die Festgenommenen sitzen auf dem rohen Betonboden, und haben dies seit 17.00 Uhr getan. Sie sind alle mit Strips gefesselt, und Modkraft.dk´s Informationen zufolge bekommen sie kein Wasser, genauso wie sie nicht auf Toilette dürfen. Zwischen ihnen befinden sich angeblich auch nicht Erwachsene.

22.42 Uhr
Modkraft.dk hat mit einem Sprecher der G13 Pressegruppe über die Aktion des Tages und besonders der Entscheidung sie abzubrechen geredet.

– Die Aktion war ein Erfolg. Wir sind sehr froh über den Verlauf des Tages. Wir haben die meisten unserer Ziele erreicht. Wir haben es geschafft zu zeigen, das wir richtig viele sind, dass wir zusammen stehen, das wir den guten Stil gehalten haben, und das eine große Gruppe ins Haus gekommen ist und es zwischenzeitig besetzt hat, sagt Troels aus der Pressegruppe über den Hintergrund für den Beschluss die Aktion abzubrechen ohne zu Plan B gegangen zu sein.

– Aber dass wir die Aktion abblasen, bedeutet ja nicht, dass der Kampf für ein neues Ungdomshus vorbei ist. Ganz im Gegenteil. Der Kampf geht weiter.

Troels erzählt, dass die Pressegruppe ihren Fokus jetzt auf das benehmen der Polizei gerichtet hat, welches man unerhört und brutal findet:

– Sie warfen u.a. Tränengas direkt auf die Köpfe der Leute. Sie warfen sogar Tränengasgranaten direkt in einige der Demonstrationswagen.

22.34 Uhr
Gleichzeitig mit den G13 Aktionen, haben Aktivisten auch im Ausland Aktionen gemacht, um ihre Unterstützung für ein neues Ungdomshus in Kopenhagen auszudrücken. Es fanden u.a. Solidaritätsationen in Deutschland und Norwegen statt.

Als die Demonstration gegen 13.00 Uhr startete, trafen sich etwa 20 Demonstranten vor der dänischen Botschaft in Oslo, um dem Ungdomshus-Kampf in Dänemark ihre Unterstützung zu zeigen. Die norwegische Polizei setzte Absperrungen um die Botschaft um sie zu beschützen. In Norwegen wurden auch Unterstützungsaktionen angekündigt, u.a. in Trondheim.

In Hamburg hat eine Künstlergruppe gegen die „Yuppiefizierung“ des Stadtteil Altonas aktioniert. Sie wollten damit ihren Widerstand gegen den Abriss kulturell wichtiger Gebäude in der Stadt mit dem Kampf der G13 für ein neues Kulturhaus verbinden.

Als ein Teil hat die Gruppe große Plakate aufgehängt, auf denen steht „Kopenhagen braucht Ungdomshuse, Hamburg braucht Ungdomshuse, alle brauchen Ungdomshuse….“

22.21 Uhr
Der Modkraftjournalist erzählt, dass die Polizei zufällige Fussgänger auf der Nørrebrogade und der Griffenfeldtsgade in Nørrebro anhält und sie durchsucht. Viele sind Jugendliche, die nur wegen ihrer Kleidung von der Polizei gewählt werden.

22.00 Uhr
Die Polizei hat den Folkets Park wieder verlassen. Es sieht so aus als gäbe es keine Festgenommenen. Dafür wurde aber eine Person weiter die Griffenfeldtsgade runter vor dem Solidaritätsshop in der nr. 41 festgenommen. Die Person weiß nicht wieso.

21.54 Uhr
– In der Griffenfeldtsgade ist ein Feuer gewesen. Wir sind hier, um Ärger vorzubauen, sagte der Einsatzleiter der Polizei gegenüber Modkraft.dk

Au dem St. Hans Torv in Nørrebro halten cirka 10 Mannschaftswagen. Die Polizei nimmt willkürliche Durchsuchungen von den Leuten auf der Strasse und auf dem Platz durch.

21.50 Uhr
Mindestens 12 Mannschaftswagen haben das Folkets Hus und den Park umringt. Einer der Holländerwagen hat mitten im Park geparkt. 50-100 Beamte sind im Gebiet, wo Augenfolgen zufolge nichts passiert ist.

– Es ist sehr, sehr provozierend und als ob die Polizei etwas anfachen will, sagt jemensch vor Ort.

21. 40 Uhr
Etwa 30 Polizisten dringen in den Folkets Park in der Stengade 50 und umkreisen cirka 15 Personen, die um ein Lagerfeuer sitzen. Die Polizei sagt nix, aber Quellen vor Ort nennen das Benehmen der Polizei „konfrontativ“.

Überall in Nørrebro werden „autonom aussehende“ Leute angehalten und von der Polizei durchsucht.

21.38 Uhr
Einer der ausgesandten von Modkraft.dk gibt bekannt, dass die Polizei in Nørrebro generell alles und jeden registriert und durchsucht, aussehen wie Aktivisten.

21.27 Uhr
Rekord Anzahl an Festgenommenen.

Die Festnahmen des Tages, von 436 G13-Aktivisten ist ein Rekord bei einer alleinstehenden Begebenheit. In Verbindung mit der Räumung des Ungdomshusets am 1. März wurden zwar 643 Personen festgenommen, dies jedoch über mehrere Tage hinweg.

Dem Pressesprecher Flemming Steen Munch zufolge sind die meisten mit Hilfe des Polizeigesetztes festgenommen worden, welches ihnen die Möglichkeit gibt Leute 6 Stunden zu behalten, bevor sie sie wieder freilassen müssen.

Gegenüber Politiken.dk sagte er, dass es noch nichts was darauf hindeutet, dass Aktivisten ins Grundgesetzverhör müssen, aber es kann nicht ausgeschlossen werden.

21.19 Uhr
Modkraft hat versucht die Oberbürgermeisterin Ritt Bjerregaard zu kontaktieren um einen Kommentar nach den umfassenden Aktivitäten der G13 am Samstag den 6. Oktober zu bekommen. Aber der Pressechef der Oberbürgermeisterin Kasper Foght sagte, dass Ritt Bjerregaard heute Abend dazu nichts sagen wird.

Ritt Bjerregaard sagte am Donnerstag den 4. Oktober, dass sie sich gerne mit der Aktion G13 treffen wolle. Aber es ist immer noch ungewiss ob sie sich aufgrund der Begebenheiten des heutigen Tages immer noch treffen will – hierunter auch ob sie mein das die Aktivisten „Gewalt“ gegen die Polizei gebraucht haben.

20.55 Uhr
Modkraft.dk’s Mitarbeiter vor Ort geben bekannt, dass die Polizei dort gegen Abend Massiv vor Ort sein werden in Nørrebro. Unter anderem in der Nørrebrogade patroulliert die Polizei sehr stark.

19.52 Uhr
Die Pressegruppe der G13 hat nach dem Abschluss des Aktionstages eine Presseerklärung heraus gegeben, wo man die Aktion einen vollen Erfolg nennt: Grøndalsvænge Allé 13 einige Stunden zu halten. Troels von der Aktion G13 sagt:

– Wir haben als Jugendbewegung unsere Stärke bewiesen wie stark wir sind wenn wir zusammen stehen, und wir haben unser Ziel den Ort zu besetzen erreicht. Wir haben uns an das geplante gehalten, trotz massiver Brutalität von Seiten der Polizei, sagt Troels der G13.- Ritt Bjerregaard hat jetzt ein großes Erklärungsproblem. Sie hat uns wissen lassen das sie den Dialog will, und wir haben das akzeptiert, aber wenn sie nichts tut um die gewalttätigen Angriffe der Polizei auf eine friedliche Demonstration zu verhindern, denken wir dass es sehr zweideutige Signale sind die sie uns sendet. Es ist das Haus der Stadt und es ist die Verantwortung von Ritt, sagt er.

Obwohl der Aktionstag offiziel abgeschlossen ist, wird Modkraft die Situation auch heute Abend im Auge behalten, und neues berichten, wenn sie sich auswickelt.

Der Sprecher der Polizei, Flemming Steen Munch, hat die Massenverhaftungen und den umfassenden Gebrauch von Tränengas damit berechtigt, dass es G13 Demonstranten waren, die die Situation eskalieren haben lassen, indem sie sich auf die Mannschaftswagen der Polizei warfen.

Aber wie es auch aus der laufenden Deckung der Begebenheiten von Modkraft hervorgeht ann hier nicht die Rede von angriffen auf die Polizeifahrzeuge sein, sondern dass die Aktivisten versuchten die Absperrung zu überwinden indem sie über die Polizeiwagen kletterten.

Das gewaltätigste das was in Verbindung damit geschah war, als die Polizisten auf die Aktivisten einschlugen, und sie von den Autos runter schubsten, auf die sie geklettert waren.

Einer der ausgesandten von Modkraft erzählt nachfolgend, dass das einzige was von der Demonstration an Angriffen ausging war ein Demonstrationsteilnehmer, der eine Flasche warf.

Er wurde sofort von den anderen Demonstranten beruhigt.

 

19.06 Uhr
Die Pressegruppe der G13 hat jetzt mitgeteilt, dass die G13-Aktion jetzt gestoppt wird, und das kein Plan B durchgeführt wird.

„Die Aktion war ein riesen Erfolg“, sagt ein Sprecher der G13.

19.01 Uhr
Die Polizei ist größtenteils damit fertig Festgenommene vom Grøndalsvængegrundstück in die Busse zu schaffen.

Der G-Tag war auch M-Tag. Die Besucherzahl von Modkraft.dk, die täglich durchschnittlich 4.500 Besucher beträgt, ist am Samstag den 6. Oktober bisher auf 10.600 individuellen Besuchern gestiegen.

Nach einem TV-Beitrag zu der Berichterstattung von Modkraft.dk über die G13-Demonstration in der DR Sendung um 18.30, stieg die Anzahl der Besucher die gleichzeitig auf dem Portal waren von 200 bis auf 450. (Und bei uns waren heute wenn ich richtig gerechnet hab zwischen 6.500 und 7.000 Besucher, jedoch inkl. Leute die die Seite öfter besucht hab.)

18.46
Die Drohung die Demonstration bei der Nørrebrohalle aufzulöen war nur eine leere Versprechung. Die Polizei ist wieder aus dem Gebiet verschwunden – und es herrscht eine entspannte, fast Festival-artige Stimmung. Es wird reggaemusik von einem grünen Lautsprecherwagen gespielt und alles ist ruhig und friedlich.

Die Aktivisten auf dem Dach des Hauses sind dagegen von der Polizei gestürmt worden. Ein Journalist vor Ort schätzt das etwa 10 festgenommen wurden. Die Polizisten gelangten via Leitern aufs Dach und haben auch Hunde mit aufs Dach genommen.

Zwei Personen versuchten auf den Schornstein zu klettern.

Es sind immer noch Aktivisten im Haus, die die Polizei noch nicht versucht hat raus zu bekommen.

18.31 Uhr
Die Anzahl der Demonstranten an der Nørebrohallen beträgt etwa 1000. Die Lage auf dem G13-Grundstück ist angespannt, gerade die Hunde schaffen eine sehr bedrohliche Atmosphäre.

Die Polizei hat Busse der Städtischen Betriebe angefordert, um weitere Aktivisten abzutransportieren. Die Aktivisten auf dem Dach sind nach wie vor mit einer Piratenflagge ausgestattet und halten das Gebäude von oben besetzt.

18.23 Uhr
Eine sehr große Zahl von Demonstranten hat soeben den Ausgangspunkt der Demo an der Nørrebrohallen erreicht. Die Polizei hat Ketten gebildet um den Platz vollständig einzuschließen und versucht die Menge abzugrenzen. Über Lautsprecher verkündeten die Beamten erneut, dass sie die Demonstration bereits offiziell aufgelöst hatten und die Aktivisten illegal agieren und sich vom Platz entfernen sollen. Die Demonstranten warten trotzdem weiter und diskutieren untereinander.

18.21 Uhr
In einem Bericht an die Presse sagte ein Polizist, dass er erwartet, die nächsten sechs Stunden einen großen Teil der gefangenen Demonstranten wieder freilassen zu können, sollten keine schwerwiegenden Vorfälle über die Person bekannt sein. „Derzeit gibt es keinen, denen wir vor ein Gericht stellen möchten“, sagte der dänische Beamte.

18.12 Uhr
Eine Gruppe von 500 Demonstranten bewegen sich gegenwärtig von der S-Bahn-Station Nørrebro gen Nørrebrohallen. Wahrscheinlich verwenden sie nun den Plan B, den die Demonstrationsleitung vorbereitet hat.

Auf der Hillerødgade werden die Aktivistinnen festgehalten, um sie wieder in Richtung Innenstadt zu drücken.

Eine Gruppe der Polizei verfolgt einige Demonstranten unter ihnen. Eine Festnahme.

18.07 Uhr
Die Polizei räumt nun seit ca. 20 Minuten die Kreuzung an der Nordre Fasanvej. Trotz der massiven Kontrolle und des harten Einsatzes sind von der Räumung keine Festnahmen bekannt.

18.02 Uhr
Die Zahl der auf dem Grundstück festgehaltenden Personen beläuft sich auf ca. 200. Die Aktivisten sitzen auf dem Boden umgeben von vielen Polizisten und Hunden. Einzeln werden sie Stück für Stück aus der Menge raus geführt und zu den wartenden Polizeitransportern gebracht.

17.55 Uhr
Eine Gruppe von Polizisten schießt innerhalb des G13-Geländes mit Tränengas auf alles, was sich ihnen nähert. Sie zeigen das selbe Bild, wie schon in früheren Einsätzen der dänischen Polizei.

17.46 Uhr
Die Gruppe auf der Hillerødgade wurde mit Hilfe von Tränengas zurückgedrängt. Ein Journalist sagte, dass die Polizei sehr gewaltsam agiert, auch bei nur kleinen Vorkommnissen mit harten Reaktionen gezielt vorgeht.

Die Demonstranten zeigen sich allerdings weiter friedlich und drängen nur die Polizei mit „Schupsern“ zur Seite ohne aktiv Gewalt ausüben zu müssen – keine Flaschen, keine Steine!

Auf dem Gelände der G13 wurden über 80 Personen von der Polizei festgebunden, nachdem sie einzeln aus der Menge gezogen wurden.

Nach Berichten der nationalen TV Sender wurden bisher über 200 festgenommen, andere Medien sprechen gar von 300.

17.41 Uhr
Tränengas wurde auf eine Gruppe Demonstranten in der Hillerødgade, Richtung Nørrebro, geschossen. Die Gruppe umfasst über 800 Aktivisten. Mehr als sieben Mannschaftswagen der Polizei begleiten die Gruppe und versuchen die Demonstranten unter Kontrolle zu bekommen.

17.38 Uhr
Nach Augenzeugenberichten sind weiterhin Aktivisten im Haus und auf dem Grundstück. Eine kleine Gruppe ist ebenfalls auf dem Dach des besetzten Hauses.

Eine große Zahl von Demonstranten ist von der Polizei auf dem Grundstück eingekesselt. Weiteren Berichten zu Folge werden Demonstranten ebenfalls an der Ecke des KPMG Hauses aufgehalten. Ihnen wurde durch die Polizei mitgeteilt, dass sie festgenommen werden, sollten sie sich weiter dem G-13 Gebäude nähern.

Das Tränengas soll massiv eingesetzt werden, Berichterstatter teilen mit, dass es fast unmöglich sei, sich ohne Gasmaske bewegen zu können.

17. 31 Uhr
Die Demonstranten spielen offensichtlich Katz‘ und Maus mit der Polizei. Sie sind mehrere Male dem Bispeengbuen vom Fuglebakkevejen hinauf gedrungen und haben den Verkehr blockiert.

Jetzt sind sie wieder auf der Brücke, eine grüne Fahne zieht die Demonstranten wieder runter auf den Fuglebakkevej.

17.25 Uhr
Das Tränengas beim Bispeengbuen ist sehr massiv. Ein Augenzeuge sagt, dass es kriegsähnliche Zustände waren.

17.19 Uhr
Cirka 1.000 Demonstranten befinden sich im Tunnel unter dem Bispeengbuen. Die Polizei sagt über die Lautsprecher, dass die Demonstration aufgrund von Gewalt und Sachbeschädigung aufgelöst ist, und das die Leute sich in Richtung Nørrebro zurück ziehen sollen.

Es wird Tränengas auf die Demonstranten unter dem Bispeengbuen geschossen.

17.18 Uhr
Drei Lautsprecherwagen an der Kreuzung zwischen der Hillerødgade und der Borups Allefordern dutzende hundert Menschen dazu auf den Zaun zum Grundstück zu stürmen. Die Polizei zieht Gasmasken an, die Stimmung ist sehr angespannt.

17.08 Uhr
Der Grüne Block ist auf die Autobahn beim Åboulevarden geklettert, wo ein massives Polizeiaufgebot ist. Dort sind jetzt 12-15 Transitwagen und die Polizisten haben Gasmasken an.

17.01 Uhr
Um und bei 200 Demonstranten sind jetzt im Haus und auf dem Dach. Die Polizei hat das Gebiet umringt aber verhält sich zur Zeit passiv.

16.58 Uhr
4 Transitwagen fahren dem türkisen Block entgegen, welcher dabei ist im Gebiet verstreut zu werden. 30 Demonstranten sind dabei festgenomen zu werden.

16.50 Uhr
Im Zaun um das G13-Gelände ist ein großes Loch. 400-500 Demonstranten sind durch das Loch bem KPMG-Gebäude gedrungen, welches die Nachbarn des Gebäudes sind. Die Demonstranten halten Reden drinnen auf dem Grundstück und es wird gejubelt während mehr und mehr Leute eindringen.

Die Polizei ist jetzt dabei das Nachbargrundstück abzusperren und bereiten sich darauf vor zu den Demonstranten amn der Grøndalsvænge Alle 13 zu gehen.

16.45 Uhr
Der türkise Blockist auf dem Gothåbsvej vorgerückt, eine kleine Gruppe Polizisten in Zivil mit gezogenen Knüppeln sperren den Weg vor ihnen. Der Block geht weiter voran und die Leute heben die Hände um ihre friedlichen absichten zu signalisieren.

Modkraft wurde erzählt, das auch mehrere Kinder bis zu nur 6 Jährigen von den ersten Tränengasangriffen der Polizei getroffen wurden.

16.40 Uhr
Die Politiken schreibt das zwischen 50 und 100 Aktivisten auf das grundstück gekommen sind. Sie sollen ein Loch in den Zaun an der Ecke Borups Alle und Hillerødgade geschnitten haben. Bisher noch keine Polizei auf dem Grundstück.

Der gelbe Block sagt selbst, dass sie 500 Aktivisten sind. Sie werfen das Tränengas zurück zur Polizei, sagen sie.

Der türkise Block, welcher über die Bahngleise und durch die Gärten kommt, wurde auf de Borups Alle von 30-50 Polizisten getroffen, welche hart und unmotiviert auf die Demonstranten einschlugen.

Der türkise Block zog sich danach zurück Richtung Godthåbsvej. Sie jubelten, als sie hörten das der gelbe Block auf das Grundstück gekommen sei.

16.30 Uhr
Die Polizei hat jetzt die Hillerødgade blockiert.

16.25 Uhr
Ein paar hundert Demonstranten des gelben Block haben die Hillerødgade blockiert, sie gehen die Borups Alle entlang in Richtung der Grøndalsvænge Allé. Sie sind jetzt von der Polizei gestoppt worden.

In der Borup Allé soll es dem grünen Block gelungen sein ein Seil an einen Polizeiwagen zu binden, und ihn so weg zu ziehen.

16.20 Uhr
Auf der Ecke der Grøndalsvænge Allé und des Morbærvej hat die Polizei eine Gruppe von etwa 8 Demonstranten festgenommen.

Es verlautet das der gelbe Block durch die Polizei Blockaden an der Hillerødgade gedrungen ist.

16.15 Uhr
Der Rote Block ist im Augenblick dabei auf einmal zwischen dem Mirabelvej und dem Montagevej festgenommen zu werden. Zur Zeit gibt es 20 Festgenommene.

Der Gelbe Block geht den Nordre Fasanvej lang und fordert über dem Lautsprecherwagen die Leute dazu auf, einen alternativen Weg rein zu Grøndalsvænge zu finden.

16.07 Uhr
Eine Gruppe von 15-20 Demonstranten sollen zwischen dem Vagtelvej und dem Godthåbsvej festgenommen worden sein.

Der türkise Block ist via der Eisenbahnstrecke zum Baumschulgebiet gekommen, welches südlich des Grøndalsvængegrundstücks liegt.

15.54 Uhr
300-400 Aktivisten des türkisen Blocks sollen auf die Bahnstrecke gekommen sein, welche am Grundstück entlang läuft. Sie werden in Richtung Osten von einer gruppe Polizisten verfolgt.

50 Aktivisten des roten Blocks sollen angeblich über den Zaun auf das Grundstück gekommen sein, und sie werden hier von Knüppelschlägen und Tränengas angetroffen. Zwei Pressefotografen sollen zwischen denen sein, die mit Knüppeln geschlagen worden.

Bei der Fuglebakken Station gibt es Meldungen von einer zu Schaden gekommenen männlichen Demonstranten, er wurde in einem Krankenwagen weg gefahren. Er soll Blut im Gesicht gehabt haben.

Eine Tränengasgranate, die die Polizisten beim Viadukt am Solsortevej und der Borups Alle abschossen, soll von der Decke des viadukts abgeprallt und zurück zu den Polizisten geflogen sein.

15.50 Uhr
Die Demonstranten ziehen sich zurück vor der Polizei, verlautet es von mehreren Quellen vor Ort. Es wurden zwischen 10-12 Tränengasgranaten geschossen. Zwischen den Demonstranten werden Zitronen verteilt – und die Musik von den Lautsprecherwagen setzt fort.

Der rote Block wurde Quellen zufolge von der Polizei auf dem Drosselvej angehalten, aber ist jetzt gegangen und sucht andere Wege zum Grøndalsvej.

15.45 Uhr
Es wurde jetzt Tränengas auf die Borups Alle hinaus geschossen und die Polizei rückt vor gegen die Demonstranten mit Gasmasken aufgesetzt. Die Demonstranten bleiben stehen und halten einander fest zusammen.

Auch auf der anderen Seite der Demonstranten ist Polizei, sie sind also ganz eingesperrt.

15.41 Uhr
Der Grüne Block ist zum Viadukt an der Borups Alle gekommen. Es sind 5 meter zwischen der Polizei und den demonstranten. Die Polizei hat sich das Megafon der Demonstranten geschnappt und versucht mit ihnen zu reden, aber sind von den rufen der Demonstranten übertont worden.

Die Demonstranten sind der Polizei entgegen gegangen. Von den Lautsprecherwagen wurden die Demonstranten dazu aufgefordert über und unter den Polizeiwagen durch zu krabbeln. Die Demonstranten die auf die Autos kletterten wurden von Polizisten verfolgt, die Knüppel benutzten und Zeugen zufolge auch gezielt auf die Köpfe der Demonstranten schlugen.

Die Polizei hat jetzt Gasmasken aufgesetzt und rückt weiter in Richtung des Viadukts vor.

15.27 Uhr
Es wird jetzt von den Lautsprecherwagen in der G13-Demonstration aufgefordert, dass die vier Blöcke anfangen, selbstständig zu operieren, erzählt ein Modkraftjournalist vor Ort.

Die Demonstration befindet sich auf der Borups Alle unter dem Bispeengbuen.

15.23 Uhr
Die Polizei hat nun die Borups Alle bei der Fuglebakken Station gesperrt. Es sind 100 Polizisten und mehrere Transitwagen wo die S-Bahn über der Strasse passiert. Der Weg wird sehr eng – und bis hierhin, hat Flemming Steen Munck gesagt darf die Demonstration nur kommen.

15.17 Uhr
Flemming Steen Munch, welcher Sprecher der Polizei Kopenhagen ist, erzählt Modkraft, dass das starke Polizeiaufgebot an der Borups Alle daran liegt, dass man die Demonstranten daran hindern will sich der Bispeengbuen hinauf zu bewegen. Er bestätigt ausserdem dass die Polizei die Demonstranten die Demonstranten nicht näher an das Grøndalsvængegrundstück lassen will, als zur Fuglebakken Station an der Borups Alle.

15.05 Uhr
Die Demonstration nährt sich der Borups Alle richtung Lundtoftegade. Es sind viele Polizisten und Mannschaftswagen an der Kreuzung postiert. Wenn die Demonstration raus von der Borups Alle geht, können sie an beiden Enden von der Polizei eingeschlossen zu werden.

Einem Modkraftjournalist zufolge sind 12 Transitwagen an der Borups Alle mit 50 Kampfgekleideten Polizisten die hinter den Fahrzeugen bereit stehen.

Es ist das erste Mal, dass es so aus sieht das eine Konfrontation zwischen Demonstranten und Polizei entstehen könnte.

14.51 Uhr
Die linksorienterete Jugendorganisation Rød Ungdom (Rote Jugend) hat früher am Tag erzählt, dass sie Auffordererungen zu Gewalt und Strassenkämpfen in Verbindung mit der G13-Demonstration erhalten haben.

Die Aufforderung ist auf dem öffentlich zugänglichen Forum im Internet veröffentlicht worden, und ist der der Rød Ungdom zufolge vom Internetzugang der Tageszeitung „Politiken“ geschrieben worden.

Der Foren-Eintrag wurde am 5. Oktober geschrieben, dem Tag vor G13, von einer Person, die sich „Molotov Bent“ nannte, die darüber hinaus über „Stadtguerilla“ zu sprechen dazu aufforderte Flaschen mitzubringen und sich für den Kampf mit der Polizei zu rüsten.

Durch die Absender IP-Adresse hat die Rød Ungdom den Absender finden können, und es zeigte sich dass der Eintrag von der Internetverbindung im Haus der Politiken, in dem auch die gleichnahmige Tageszeitung Politiken ist, abgesendet wurde.

Modkraft.dk hat seit heute Morgen versucht eine Stellungnahme der Politiken zu bekommen, und hat unter anderem Kontakt zu der IT-Abteilung der Zeitung gehabt.

Da der Mitarbeiter, mit dem wir sprachen, diese Fragen weiter zu seinen Übgegeordneten gab, fing die Geschichte in den anderen Medien an zu rollen. Es ist jetzt zu einer ernsten Sache geworden, zu der die Leitung der Politiken sich im Augenblick drauf vorbereitet dazu Stellung zu nehmen. Der Kontakt von Modkraft.dk zur IT-Abteilung der Politiken darf sich deshalb nicht mehr über eine konkrete Sache aussprechen und weist darauf hin, dass später am Tag eine Pressemitteilung kommen wird mit einer offiziellen Aussage der Politiken.

In der zwischenzeit hat die Rød Ungdom den betreffenden Foren-Eintrag gelöscht, aber hat zur dokumentation ein Screenshot genommen, wo man auch die IP-Adresse des Absenders sehen kann. Rød Ungdom nimmt Abstand zur Aufforderung zu Gewalt und weist darauf hin, dass der Aufruf gegen das Konzept der Aktion G13 und ihrer eigenen Grundlage geht.

Die Rød Ungdom fordert eine Erklärung und eine Entschuldigung der Tageszeitung Politiken. Der Webmaster der Organisation meint, dass die Aufforderung in ihrem Forum von einem Sensationsgeilem Journalisten kommt, und sagt:

„Das hier ist ein extremes Beispiel für den generellen Versuch der dänischen Presse eine aufflammende Stimmung um die Aktion G13 zu schaffen,“ schreibt die Organisationen auf ihrer Webside.

Die Politiken A/S hat sich bisher noch nicht über die Sache ausgesprochen, aber es wird im laufe des Tages eine Pressemitteilung erwartet.

14.46 Uhr

Die G13-demonstrantionist ist jetzt zur Kreuzung zwischen der Hillerødgade und der Lundtoftegade gelangt. Sie wird vom grünen Block angeführt. Die Demonstration dreht in die Lundtoftegade ab und folgt somit den Anweisungen der Polizei.

14.31 Uhr
Es ist etwas leichter geworden sich einen Überblick über die größe der Demonstration zu schaffen, nachdem sie sich in Bewegung gesetzt hat. Ein Journalist von Modkraft, der vor Ort ist, sagt sie wäre „sehr, sehr“ groß, vielleicht mit bis zu 10.000 Teilnehmern.

In den verschiedenen Blöcken sind schwarzgekleidete Aktivisten, welche sich Bänder in den Farben ihre Blöcke angebunden haben. In jedem Block sind mehrere hundert Demonstranten.

Bei der Grøndalsvænge hat die Polizei ihre Mannschaft weg von der Grøndalsvænge gezogen. Die Hunde sind einem Modkraft-Journalist zufolge jetzt wieder weg vom Grundstück, aber es patroullieren immer noch Polizisten im Gebiet.

Beim Vagtelvej hat die Polizei das Gebiet mit acht Holländerwagen und Transitwagen, drei Hundewagen und 34-40 Polizisten gesperrt. Vagtelvej liegt am anderen ende der Eisenbahn, welche am Grundstück entlang richtung Innenstadt geht, wo vermutet wird das die Demonstranten von dort kommen.

14.17 Uhr
Die Demonstration an derhat sich die Nørrebrogade hinunter in Bewegung gesetzt.

Die vier Blöcke haben Quellen vor Ort zufolge die Teilnehmer über ihre Aufgabe unter der Demonstration und dem Angebot der Polizei für die Route informiert.

Bei der Grøndalsvænge sind 9 Hundewagen vor Ort, über die Modkraft vorher berichtet hat, dass sie im Vindruevej stehen, dazu sind noch 2 grüne Wagen dazu gekommen, die vermeintlich dafür berechnet sind festgenommene Demonstranten unterzubringen.

14.14 Uhr
Die Demonstrationsroute, die die Polizei befohlen hat, soll Quellen an der Nørrebrohalle zufolge folgende sein: Nørrebrogade richtung Stadt, Hillerødgade richtung Lundtoftegade, und danach die Borups Alle hinaus richtung der Fuglebakken Station.

Einer der Modkraft Journalisten schätzt, dass die neue Route als eine Falle aufgefasst wird und dass die Demonstranten vielleicht versuchen werden auf einen anderen Weg zum Grundstück zu kommen.

14.01 Uhr
Die Pressegruppe der G13 schätzt, dass etwa 4.000 Teilnehmer in der Demonstration an der Nørrebrohalle sind. Der Sprecher nennt gleichzeitig die Vor-Demonstration von Christiania als fantastisch.

Eine Quelle erzählt dass die Polizei mit 4 Mannschaftswagen vor Ort beim Viadukt über der Borups Alle ist, ca. 100 meter vom Grøndalsvængegrundstück entfernt. 15-20 Beamte müssen draussen vor den Autos stehen.

Die Polizei hat der Quelle zufolge einen Bewohner gebeten haben, seinen Lastwagen mit Umzugsmaterial weg zu fahren.

13. 53 Uhr
Bei der Grøndalsvænge ist eine Private Sicherheitsfirma auf dem Grundstück des KPMG, welches zwischen der Borups Alle und der Grøndalsvænge 13 liegt. Die Wachen haben das Gebäude mit Spanplatten verbarrikadiert, um vor zerstörten Scheiben sicher zu sein.

Die Wachen sagten gegenüber einem Modkraft-Journalist vor Ort, dass sie nicht eingreifen werden, wenn die Aktivisten des G13 einen Parkplatz als Ort zum eindringen für die Besetzung nehmen. Sie werden nur versuchen das KPMG Gebäude zu schützen.

13.46 Uhr
Die Polizei hat hat einer Quelle zwischen den G13 Aktivisten zufolge der Demonstration diktiert die Borups Alle hinunter richtung Grøndalsvænge geht, aber auch dass die Demonstration bei dem viadukt gestoptt wird, welches ein paar hundert Meter vor der Kreuzung an der die Grøndalsvænge beginnt über den Weg geht.

Bei der Nørrebrohhalle sind bereits mehrere Reden von den verschiedenen Wagen gehalten worden, die die Demonstranten in den verschiedenen „Blöcken“ sammeln sollen.

13.35 Uhr
Es scheint so als gäbe es Unstimmigkeiten zwischen der Demonstrationsleitung und der Polizei über die Demonstrationsroute. Bei einer Verhandlung mit einem G13 Aktivist soll die Polizei darüber hinaus verschärft haben, dass sie auch gegenüber Demonstranten einschreiten werden, die sich maskieren.

Dies kan vielleicht später eine Quelle für Konflikte werden. Mehrere der Aktionsgruppen, welche sich unter der Demonstration abspalten wollen, werden nämlich in verschiedenen Farben gekleidet sein. Dies kann eventuell als Maskierung gedeutet werden, lautet eine Schätzung.

Vor kurzem hat Modkraft.dk bescheid gegeben, dass es an der Nørrebrohallen eng wird, da bereits etwa 1000 Menschen sich dort gesammelt haben.

Gleichzeitig findet ein Flohmarkt vor Ort statt, so dass eine menge lokaler Händler sich in die Menge mischen. Die vier Block-Wagen, welche die Demonstranten richtung Grøndahlsvænge leiten sollen, sind in Position gefahren. Ganz vorne ist der grüne Block, hiernach folgt der gelbe, dann der türkise und zu letzt der rote Block.

Die Polizei ist im Gebiet mit unter anderem 10 Motorrädern auf der Nørrebrogade.

13.24 Uhr

„Wir sind bereits ungefähr tausend Menschen die sich hier versammelt haben, und die Vordemonstration von Christiania ist auf dem Weg“ sagt Emil von der G13 Pressegruppe in einer Pressemitteilung, welche grade raus gesendet wurde.

„Den ganzen Morgen haben wir die letzten Vorbereitungen für die aktion getroffen, und jetzt sind wir bereit unser neues Ungdomshus einzunehmen.“

„Wir erwarten einen guten Tag der mit einem neuen Ungdomshus enden wird,“ endet Emil.

In der Grøndalsvænge hat eine größere Gruppe Polizei sich jetzt am Haupteingang versammelt. Vor dem Eingang stehen 9 Mannschaftswagen.

Gleichzteitig laufen nicht angeleinte Hunde auf dem Gebiet rum, welches früher ein Wasserwerk beherbergigt hat.

13.17 Uhr
Mehrere Quellen berichten von Hundewagen, die an den Strassen um die Grøndalsvænge 13 plaziert sind. Eine Quelle hat 10 Wagen auf dem Vindruevej mit je 6 Hunden gemeldet – hierzu kommen 3-4 Wagen beim Mariendalsvej an der Ecke Richtung Vagtvej.

13.07 Uhr
Eine Quelle in der Grøndalsvænge Alle hat ein Gespräch zwischen der Polizei und den Nachbar-Demonstranten mitgehört. Die Polizei sagte hier, dass sie die ganze Allé blockieren wollen. Der Quelle zufolge sind immer noch Nachbarn-Demonstranten unterwegs, sie sind jedoch weiter den Weg hinunter gegangen.

12.55 Uhr

Die Vor-Demonstration von Christiania ist jetzt nach Nørrebro gelangt. Sie hat die Dronning Louises Bro passiert und ist auf dem Weg raus Richtung Nørrebrogade. Ein Teil der Demonstranten ist in Clownskostümen verkleidet und haben Christianiafahnen in den Händen.

In der Grøndalsvænge ist mehr Polizei hinzugekommen. Ein Journalist hat 7 Hundewagen gesehen wie sie Grøndalsvænge hinauf gefahren sind und vier Transitwagen sind auf das Grundstück gefahren.

Eine kleine gruppe Menschen, die als Aktivistähnlich beschrieben werden, sind am Haupteingang von der Polizei weggeschickt worden.

12.47 Uhr
Langsam sammeln sich Demonstranten bei der Nørrebrohalle am äusseren Nørrebro.

Ein Journalist vor Ort schätzt die jetzige Zahl auf ca. 300 Menschen.

Gleichtzeitig sind mehrere Demonstrationswägen damit angefangen, angemalt zu werden und zwar in klaren Farben nach den Blöcken der Aktivisten, die angekündigt haben dass sie die Grøndalsvænge 13 einnehmen wollen.

12.16 Uhr
Eine Vordemo von Christiania zur Nørrebrohallen, welche um 11.00 startete, ist jetzt nach Christiansborg gelangt. Eine Quelle vor Ort schätzt, dass etwa zwischen 300-500 Teilnehmer dabei sind.

12.05 Uhr
Alles ist jetzt wieder ruhig um das Grøndalsvængegrundstück. Die Nachbarn-demonstration ist vorbei und die Leute sind nach Hause Gegangen.

Es sind jedoch immer noch viele Polizisten auf dem Grundstück. Ein Modkraft-journalist vor Ort schätzt, dass die Polizei wohl nicht an den Zugangswegen zum Grundstück blockieren wird, sondern die Ungdomshus Demonstranten bis zum Zaun um das Grundstück herum ran lassen. Journalisten schätzen, dass die Polizisten vielleicht erst eingreifen wollen, wenn die Aktivisten den Zaun überwinden wollen.

10.52 Uhr
Die Polizei hat ein weißes Polizeiband auf dem Grøndalsvængegrunstück gespannt. Es ist ca. 5 Meter rein aufgehange. Gleichzeitig sind dort Schilder, worauf steht dass das Gebiet nun Abgesperrt ist, und dass der Zugang verboten ist. Leute, die die Linie überschreiten, werden mit Geldstrafen oder Gefängnis gedroht.

Gleichzeitig sind jetzt auch private Sicherheitsfirmen, welche damit begonnen haben im Viertel mit ihren Leuten umher zu gehen. Sie haben unter anderem Presseleute darum gebeten woanders hin zu gehen.

10.35 Uhr

Auf dem Grøndals Torv sind etwa 100 Demonstranten versammelt, die sich grade in Bewegung in Richtung Wasserwerksebäude in der Grøndalsvænge gemacht haben. Das Durchschnittsalter ist verhältnismässig hoch, die meisten Teilnehmer sind im mittleren Alter oder älter.

Rasmus Jarlov, der konservative Kanditat der Bürgerrepräsentation und Mitglied des Grøndal Lokalrates, hat eine Rede gehalten, wo er unter anderem sagte, dass Ungdomshusaktivisten es oft so darstellen, dass es nur Politiker und Polizei sind, die gegen das Ungdomshus sind. Die Demonstration an diesem Vormittag sollte zeigen, dass gewöhnliche Bürger auch kein solches Haus wünschen. Er sagte dass das Viertel um die Grøndalsvænge herum ein friedliches Viertel ist, und es auch so bleiben sollte. Obwohl die Aktionsgruppe G13 zu einer friedlichen Besetzung aufruft, meint er trotzdem dass es die selbe Personengruppe war, die drei mal Unruhen und Strassenkämpfe in Nørrebro gemacht haben.

Rasmus Jarlov forderte zuletzt die Bewohner sich im laufe des Tages ruhig zu verhalten, und der Polizei die Aufgabe übernehmen lassen Ordnung zu halten. Er meint, dass Viertel könne dadurch „moralische überlegenheit“ zeigen.

Samstag 10:03 Uhr
Grøndalsvænge 13 ist Samstag Vormittag mit Polizei gefüllt. An der Einfahrt Richtung Hillerødgade hat Modkraft gesehen, dass kurz vor 10 Uhr zwischen 20 und 30 Polizisten dort standen.

Seit gestern Abend stehen die Beamten auf dem Gelände, aber um 6 Uhr heute Morgen sind neue Polizisten mehr gekommen. Die Polizisten am Eingang wollen nicht bekannt geben, wie viele Polizisten insgesamt vor Ort sind, sagen jedoch: „Wir sind viele“.

Die frühe postierung der Beamten auf dem Grund hat vermutlich das Ziel, die Aktivisten daran zu hindern zu Versuchen in die alte Wasserwerksgebäude schon vor der Aktion einzudringen. Die Demonstration startet von der Nørrebrohalle im äusseren Nørrebro, ein paar hundert Meter vom alten Ungdomshus im Jagtvej entfernt.

Demonstranten einer Nachbarnmanifestation gegen die Ungdomshusbesetzung sind gleichzeitig damit begonnen sich auf dem Grøndals Torv zu sammeln. Dort sind jetzt ca. 50 Demonstranten. Viele tragen Gelbe Sterne auf den Jacken und Blusen mit Slogans wie „Nein zu Randale“, „Nein zu Gewalt“ und „Findet einen andren Ort zu spielen.

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15 Antworten to “G13 – Liveupdate”

  1. South Says:

    Moin,
    bei Politiken gibt es eine Bilderserie, soweit ich das netziffern konnte vom Vormittag:
    http://politiken.dk/fotografier/article390019.ece
    Was hat es denn mit diesen Gelben Sternen auf sich? Die erinnern an die NS-Zeit. Das wirkt echt seltsam und unpassend.

  2. South Says:

    Ach ja, „nettere“ Bilder gibt es hier:
    http://politiken.dk/fotografier/article390057.ece?service=gallery&start=1

  3. Dankbarer Says:

    GANZ GROSSEN DANK an die fleißigen Übersetzer! Danke, daß Ihr Euch die Mühe macht, den Ticker zu übersetzen!!!!!

    …und ein ganz festes Daumendrücken nach Kopenhagen, daß Ihr dort kurz- oder mittelfristig wieder ein Haus bekommt.

  4. ana Says:

    danke für die Übersetzung!

    „Riesen Erfolg“ versteh ich nicht genau.. Ich dachte, das Ziel sei, das Haus zu besetzen, und jetzt sind sie raus? Soll kein Gemäkel sein, ich versuch es nur zu verstehen.. wenn es noch ne ausführlichere Erklärung gibt, würd ich mich über ne Übersetzung freuen.. Danke nochmal

  5. Loni Says:

    Ich saß auch den ganzen Tag vorm Monitor und alle paar Minuten F5-Tasten-drückend die Seite aktualisiert und mit Freunden mitgefiebert. Vielen vielen Dank für die Mühe und die recht fixe Übersetzung!

  6. Autonome Kraft Says:

    Was schwafelt der Pressesprecher von AktionG13 da?! Wir hätten unseren „guten Stil bewahrt“? Das sind aber nicht mehr die Ungdomshus-Aktivisten, die kennen und lieben gelernt habe. Außerdem sah der Tag ja auch ganz anders aus. Übersetzungsfehler?
    Aber sonst seid ihr von ungeren.wordpress natürlich Klasse! Großes Lob!

  7. singuia Says:

    Find ich auch n bisschen komisch. Denk mal das war darauf bezogen das sie friedlich waren, hätte ich ja auch schreiben können, fand ich aber auch nich so gut, deshalb hab ichs so direkt wie möglich übersetzt.

    Ich seh auch nicht direkt was der Riesen Erfolg ist, ich dachte auch das sie eigentlich bleiben wollten, auch die Erklärung gerade dazu hat mich nicht überzeugt wieso das ein Erfolg sein sollte.

  8. Du8rruti Says:

    moin singuia,

    schöne grüsse erstmal aus berlin,und toll das du immer noch so dabei bist.

  9. Tausende AktivistInnen demonstrieren in Kopenhagen für ein neues Ungdomshuset | Radicalize!Radicalize!Radicalize!Radicalize!Radicalize! Says:

    […] G13-Pressegruppe kommentiert am Abend: “Die Aktion war ein Erfolg. Wir sind sehr froh über den Verlauf des Tages. Wir […]

  10. sociii Says:

    Dank für die Blumen, sicher wäre mensch gern in dem Haus geblieben, aber es war abzusehen, dass das Gebäude dann gestürmt wird. Viel wichtiger unterm Strich für die gesamte Szene ist aber, dass die Polizei wieder gezeigt hat, dass sie nur brutal reagiert und Menschen teilweise schwer verletzt. Außerdem hat sich gezeigt, dass tausende Menschen auch friedlich durch Polizeiketten durchkommen. Es wird nicht die letzte Aktion in Kopenhagen gewesen sein! =)

  11. news.... Says:

    vielleicht auch noch interessant

    Deutsche Polizei will von den Erfahrungen der dänischen Polizei bei der Räumung vom Ungdomshus lernen. Vorträge in Münster
    http://jp.dk/indland/article1114902.ece
    http://nyhederne.tv2.dk/article.php/id-8831149.html?rss

  12. Ian Davis Says:

    Ich denke, mit dem „riesen Erfolg“ war auch eher das Ziel gemeint, den Leuten zu zeigen, „wir lassen uns nicht unterkriegen“ und wollte damit die Blamage für die Polizei und die Oberbürgermeisterin komplett machen; Dass die Sache vorher angekündigt war und die Bullen das erst für nen FAke hielten zeigt auch, dass sie G13 nicht ernst genommen haben… im ersten Moment. Vor allem aber zeigt es, dass es nicht nur „gerngenannte“ randalierende Jugendliche sind, sondern eben diese „Stilvolle“ Menschen, die mit friedlichen Mitteln diese Demo zu einem Höhepunkt machten und zeigten, dass einzig allein die Polizei die Gewalt ausübte. „SHAME ON YOU“… erinnert ihr euch an das Bild mit den Blumen?

    Aber die Aktion hat moralische und vor allem politische Dinge ins Rollen gebracht, die mit dem alten Ungdomshus gar nicht so offensichtlich waren oder durch Medien, Polizei, Politik usw. z.t. extrem verfälscht wurden. Gestern war das nicht so. Und es gab gestern wie gesagt die größte Massenfestnahme in der Geschichte Dänemarks…. ich denke nicht, dass RItt der Strategie „Ignorieren und weitermachen“ folgen wird. SIe wird handeln müssen, vor allem weil der Politische Druck auf Per Larsson (Polizeichef) steigen wird und auf Ritt natürlich auch; damit Faderhust etwas in den Hintergrund gedrängt

    Und deswegen stimme ich dem Ausdruck „Voller Erfolg“ auch voll bei.

    Intet glemt!
    Intet tilgivet!
    Kampen fortzætter!

  13. Steffen Says:

    Könnte mir einer nochmal das Blocksystem konkreter erklären. Ich find’s nämlich ziemlich geil, durch die Farbbinden ganze 10.000 Leute zu koordinieren und mensch sollte das System zumindest näher betrachten.
    maG

  14. Steffen Says:

    edit

    Sry, hat sich geklärt, war wieder mal zu doof zu lesen bzw. zu suchen, und dennoch muss ich etwas loswerden:
    Solange die G13 noch nicht dauerhaft besetzt ist, KANN man nicht von einem Erfolg sprechen, gleich wie friedlich, krativ oder personenstark die Demo war.

  15. Copenhague octobre 2007 « anthropologie du présent Says:

    […] Le récit par Modkraft.dk (en allemand) […]

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