Gefangenen aus dem Haus droht 1 Jahr Knast

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Den Leuten die bei der Räumung im Ungdomshuset drinnen verhaftet wurden, drohen jetzt 1 ganzes Jahr Haft ohne Bewährung, vielleicht auch mehr. Das berichtet jedenfalls politiken.dk.

Den Anklägern zufolge sollen die eigentlich Besetzer härter bestraft werden als die Symphatisanten.

Erik Hjelm, Der Polizeiassessor der Kopenhagener Polizei sagte: „Wir denken, das dass Verfahren gegen die im Haus befindenlichen schwerwiegender ist, als gegen die draussen auf der Straße. Wenn man Molotowcocktails findet, die vermutlich Polizeibeamten gegen die Köpfe geworfen werden sollten, und Eisenstangen, dann müssen wir unserer Auffassung nach hoch in etwas, das mehr als die 8 Monate sind“.

Wie bereits berichtet drohen den Festgenommenen auf der Straße während der Krawalle nach der Räumung bis zu 8 Monate ins Gefängnis.

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3 Antworten to “Gefangenen aus dem Haus droht 1 Jahr Knast”

  1. xvx Says:

    obwohl diese eigentlich nur im haus waren und nichts machen konnten weil sie so überrumpelt wurden??? nicht zu fassen…nur weil irgendwo irgendwas rumstand, kann man nicht ein jahr in den knast, das ist doch lächerlich?! oder?

  2. Ian Davis Says:

    Schändlich ohne Ende…
    Aber wie es die Justiz so will… naja, ich hoffe, dass irgendwo endlich die Vernunft mal wieder zum Durchscheinen kommt.

  3. Schlagzeuger-Karlsruhe Says:

    Police lies on Eviction (ungdomshuset.dk / 23.04.07)

    English:

    Press reveals police eviction lies

    On March 1st police officials told the press that the eviction of Ungdomshuset was peaceful and lasted no more than five minutes. Sunday a major Danish newspaper told the stories of four people that were in the house during the eviction that took more than 50 minutes and lead to several injuries on activists.

    We have of course been aware of all this for quite some time but haven’t written anything on the website because we did not wish to influence any cases. What we write now is only what was told by the press this Sunday.

    For a long time the police have been able to convince the entire established Danish press that the eviction was over and done with in five minutes and that it was peaceful. Several people had blows to body and head by batons. Many bleeding heavily and one sent to the trauma centre of the national hospital with a severe concussion. He explains that he can not remember anything from the time police entered the room he was in until he woke up in a hospital bed with blood all around. Hospital reports confirm that he was unconscious and given a drug 100 times stronger than morphine to reduce pains.

    On eviction day the police told the press that one person was rushed to the hospital “because he could not handle the gas” not mentioning severe head trauma at all.

    When attacking the house the police used massive amounts of CS teargas as part of their strategy “not realising” that high concentrations of this gas can lead to permanent lung damage. When people was arrested and handcuffed in the house the cops removed their gas masks while they were still in heavily gas filled rooms. Though not everybody had gas masks the police have used them as an argument to use as much as possible.

    The police have now stated that they want an investigation of the eviction. Probably because they know that such an investigation has never in Danish history had influence on the police force. Nobody has ever been fired after an investigation and nothing has been changed (for the better) in the way they act.

    German / Deutsch:

    Artikel auf ungdomshuset.dk vom 23.04.07

    Die Presse deckt auf: Die Polizei hat über die Räumung belogen

    Am ersten März sagten die Polizei-Offiziellen der Presse, das die Räumung des Ungdomshuset friedlich ablief und nicht länger als fünf minuten dauerte. Am Sonntag brachte ein führendes dänisches Tagblatt die Geschichte von fünf Leuten die während der Räumung im Haus waren, die länger als fünfzig Minuten dauerte und bei der einige Aktivisten verletzt wurden.

    Wir haben dies natürlich alles über eiine ziemlich lange Zeit beobachtet, aber nichts darüber auf der Homepage geschrieben, weil wir nicht irgendwelche negativen Folgen provozieren wollten. Was wir jetzt schreiben, ist nur das, was die Presse am Sonntag schrieb.

    Für eine lange Zeit konnte die Polizei die großen dänischen Medien davon überzeugen, dass die Räumung innerhalb von fünf Minuten erledigt war und friedlich ablief. Einige Leute hatten von Knüppeln Verletzungen am Körper und am Kopf. Viele bluteten stark und eine Person wurde wegen eines Schädel-Hirn-Traumas ins „Trauma-Zentrum“ des nationalen Krankenhauses gebracht.
    Er sagte er könnte sich an nichts erinnern, von da an, wo die Polizei in das Zimmer kam, wo er war, bis er im Krankenhaus aufwachte und um ihn herum alles voller Blut war.

    Der Krankenhaus-Bericht zeigte, das er bewusstlos war und ihm eine Droge verabreicht wurde, die 100mal stärker als Morphium wirkt, um die Schmerzen zu reduzieren.

    Die Polizei sagte am Tag der Räumung, es sei eine Person ins Krankenhaus gebracht worden, „weil sie die Wirkung des Gases nicht vertragen hätte“. Von einem Schädel-Hirn-Trauma war überhaupt keine Rede.

    Als die Polizei das Haus angriff, setzte sie verstärkt CS-Tränengas-Munition ein, als Teil ihrer Strategie. Aber sie vergaßen, das eine hohe Dosis dieses Gases zu dauerhaften Lungenschäden führen kann. Als die Leute im Haus verhaftet und in Handschellen abgeführt wurden, zogen die Bullen ihre Gasmasken ab, obwohl sie sich immernoch in Räumen befanden, die voller Gas waren. Da nicht jeder Gasmasken hatte, benutzte die Polizei dies als Argument, soviel wie möglich zu benutzen.

    Die Polizei hat nun bekanntgegeben, das sie eine Untersuchung der Umstände der Räumung will. Vielleicht weil sie wissen das eine solche Untersuchung noch nie in der dänischen Geschichte irgendeine Auswirkung auf Polizeikräfte hatte. Noch nie wurde irgend jemand nach einer solchen Untersuchung gefeuert und in ihren Verhaltensweisen hat sich nichts zum Besseren geändert

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