Keine Wasserwerfer für die dänische Polizei

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Nach den Krawallen vom 16. Dezember in Kopenhagen hat Peter Skaarup von der „Dansk Folkeparti“ („patrioten“/neonazis) eine Anfrage an den Justizminiter gesandt, in der er gebeten hat doch Wasserwerfer für die dänische Polizei zu kaufen. Auf rat der Polizei hat die Justizministerin Lene Espersen (Konservative) jedoch abgelehnt: „Wenn die Polizei Wasserwerfer hätte, könnte es den hohen Grad an mobilität in dem jetzt existierendem Einsatzkorps hemmen.“

Ein weiterer Grund gegen die Anschaffung war der zusätzliche personen Aufwand der nötig wäre um die Fahrzeuge vor Demonstranten zu schützen. Zur Zeit benutzt die Polizei ein so genanntes Einsatzkonzept, dass heißt eine kleine Gruppe von PolizistInnen stürmt in die Demonstration und schnappt sich „gewalttätige“ Teilnehmer.

Auch wurden Belgien, Italien und Deutschland befragt, alle diese Länder haben zur Zeit Wasserwerfer im Einsatz. Die Italiener haben die ihrer Meinung nach kurze Reichweite beanstandet.  Die Belgier haben ihre Wasserwerfer seit 2001 nicht mehr in Brüssel benutzt, meinten aber sie wären trotzdem gute und effektive Mittel. Auch wurde Deutschland befragt. Hier sind ganze 116 Wasserwerfer im Einsatz. Die deutschen sind sich dem bewusst dass sich die Leute Rippen brechen könnten oder das etwas anderes passiert. Die dänische Justizministerin meinte, dass die deutschen Behörden die Wasserwerfer als gutes Mittel zur Abschreckung und als Schutz für die PolizistInnen sehen.

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