Ein paar kleinere Sachen

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Ich habe grade ein paar kleinere Nachrichten entdeckt, und da die allesamt nicht viel Inhalt haben, dachte ich mir ich fass es mal hier zusammen.

U-Haft verlängert:
Die Untersuchungshaft für die 19-Jährige und den 21-Jährigen dänen die seit dem 7. Februar einsitzen, müssen jetzt noch 2 Wochen länger sitzen. Begründung war, dass noch nichts mit dem Haus geschehen sei und vorallem dass es noch nicht geräumt ist. Sie wurden deshalb inhaftiert weil die Polizei meinte Beweise gegen die beiden zu haben das sie am 16.12.06 bei den Ausschreitungen teilgenommen haben.

Friedenswache:
Vor dem Ungdomshus hat sich eine Friedenswache eingefunden, sie wollen mit der Aktion die Besetzer vor der Polizei schützen.

© Han Joergensen - nathue.dk

© Han Joergensen – nathue.dk

Interview mit TV2
Einem TV2-Journalisten ist es TV2 zufolge gelungen, einiges über die Räumung zu wissen bekommen. Ihm zufolge wird vorallem der Verkehr zu leiden haben, in kleingruppen sollen blitzaktionen gestartet werden. Autos sollen umgekippt werden und Kreuzungen gesperrt, und das so schnell das die Polizei nicht rechtzeitig eintreffen kann.

Kurzes Interview mit Flemming Steen Munch
In einem Interview mit dem Pressesprecher der Polizei erwähnt dieser wieder das sie nicht Räumen werde bevor sie 100% bereit sind. Auch steht ein Datum fest, in dem Interview sagt er, er könnte ihnen das Datum sagen, tut es aber nicht.

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3 Antworten to “Ein paar kleinere Sachen”

  1. Thomas Says:

    Betr.: U-Haft verlängert.

    Ich schreibe ja zur Zeit an einer Arbeit über die Verfolgung der Linken und speziell der Kommunisten im NS-Staat durch die Gestapo. Ich frage mich aber nun echt, ob ich über die Vergangenheit oder die Gegenwart schreibe. Was da an der 19jährigen und dem 21jährigen praktiziert wird ist nichts anderes als die Schutzhaft der Nazis, die damals durch die sogenannte „Reichstragsbrandverordnung“ vom Februar 1933 gesetzlich abgesegnet war. Begründungen lauteten in den Formularen der Gestapo ungefähr so: „Er wird seine Freiheit dazu mißbrauchen, sich staatsfeindlich zu betätigen.“

    Die Polizei sollte wenigstens das Baby beim Namen nennen und es nicht als „U-Haft“ verharmlosen, wenn sie Menschen in Haft hält, obwohl nichts gegen sie vorliegt.

    Der alte furchtbare Ungeist des Deutschlands der Jahre von 1933 bis 1945 kommt wieder aus allen Löchern gekrochen!

  2. kristina Says:

    Nachdem knud foldschack sich zurückgezogen hat, bleibt nur der sorgenvolle blick nach kopenhagen mit vielen offenen fragen:
    seit dem 17.12. lese ich die ungdomshuset-beiträge auf indymedia und anderswo und habe sie schätzen gelernt als ergänzung zur sonstigen presse.und trotzdem gibt es noch viele offene fragen:
    wo sind eigentlich die christen vom faderhuset geblieben?
    sind dies nicht die kriegsgegner?
    warum spielen sie in der öffentlichen diskussion keine rolle?
    kann ungerenmensch diese nicht bei ihrer christlichen ehre packen?
    rein soziologisch passen die doch bestens in die stevnsgade!
    wer redet mit denen?
    die können doch gar nicht glücklich werden – im abgerissenen
    jagtvej – der kampf wird doch weitergehen.
    wer hat hier wirklich kreative ideen?
    und:
    sind nicht eigentlich alle beteiligten Parteien konservativ?
    wer ist denn hier wirklich revolutionär?
    die friedenswache ist ja bemerkenswert – doch:
    gibt es einen dialog der solidarischen kirchen, inclusive
    bischoff mit denen vom faderhuset?
    wo kann mensch davon lesen?
    das grauen vom 16.12. sitzt doch allen noch in den knochen.
    wieviel würde die stadt kopenhagen, incl. christiania, gewinnen durch einen
    integrativen weg, der eine friedliche koexistenz der widerstrebenden kräfte gewährleistet?!
    der beschrittene weg führt jedenfalls nicht in konstruktive strukturen.
    DREAM.
    Diese Parole kann auch entlaven:
    Revolutionäre Kräfte sind jedenfalls keine Träumer –
    weder tags noch nachts.

  3. singuia Says:

    Die vom Faderhuset sind auch Gegner, aber nicht „die“ Gegner. Die Stadt hat damals das Haus verkauft, und will jetzt 12 millionen für ein neues. Es ist ja die aufgabe der Stadt für ein Jugendzentrum zu sorgen. Zuerst war die Sekte ja auch in Gesprächen involviert, aber sie haben immer abgelehnt zu verkaufen. Mit denen redet offenbar keiner mehr, jedenfalls im moment.
    Die Enhedslisten ist nicht Konservativ 😉 die sind rot-grün.
    Soweit ich weiß hat die Friedenswache nichts mit irgendeiner Kirche zu tun, und von gesprächen zwischen christlichen und der sekte ist mir nichts bekannt.

    Der Weg den das Ungdomshus gewählt hat ist aufjeden fall besser als die alternative, schon alleine die Forderung über 12 millionen Kronen ist absurd.

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