Stevnsgade – die Besetzer lehnen ab

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Nach vielem politischem hin und her über die alte Schule in der Stevnsgade haben sich jetzt auch die Besetzer zu Wort gemeldet, sie lehnen das Gebäude ab, obwohl auch der Fond sowie einige linke Parteien den Vorschlag unterstüzt haben. Ausserdem sollte das Haus zu einer Behinderten Schule gemacht werden, das war der Bürgermeisterin jedoch egal da sie dachte das „Problem“ mit den Besetzern wär jetzt gelöst.

Die Besetzer haben aber auch kein einfaches Nein gegeben, sie haben eine Pressemitteilung sowie einen Brief an den Fond für den Jagtvej 69 geschrieben. In der Pressemitteilung schreiben sie das sie das Nein dazu gegeben haben, den Kampf für kulturelle und politische Anerkennung aufzugeben. Die Besetzer konnten den Vorschlag so wie er war nicht annehmen, denn sie haben ein paar grundlegende Forderungen. Sie haben inzwischen bekannt gegeben dass das Haus nicht das Zentrale ist, sie wollen jedoch einige Forderungen erfüllt haben:

1. Wir wollen jetzt ein Ungdomshus haben! Die Stadt soll ein Haus zur Verfügung stellen. Wir vertrauen dem Fond und daher soll die Stadt ihnen das Haus übertragen. Es ist nicht akzeptabel das die Stadt eine Jugendpolitik führt, die besagt das man Millionen von Privaten Geldern zur verfügung haben muss. Ein eventueller symbolischer Übertragungswert darf nicht den Wert von 1 Krone übersteigen.

2. Das Haus muss mindestens genau so groß wie das Ungeren sein. Das Haus muss mindestens so groß wie das jetzige sein, ausserdem muss es Platz für alle Aktivitäten haben die auch jetzt im Ungdomshuset statt finden.

3. Wir wollen bestimme. Keine Pädagogen und keine Chefs

4. Das Haus muss in Nørrebro liegen. Das Haus ist in der Nørrrebro Kultur entstanden und gehört hier hin.

Brief an den Fond | Pressemitteilung zum Nein des Ungdomshuset

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Eine Antwort to “Stevnsgade – die Besetzer lehnen ab”

  1. Thomas Says:

    Klare Ansage! Das sind genau die Forderungen, an die eine Lösung des Konflikts geknüpft werden muß. Aber wenn sich endlich ein Gebäude findet, dass einen vollwertigen Ersatz bietet, sollte auch von juristischem Beistand Gebrauch. Die Abmachung müßte schriftlich so fixiert, daß die Stadt Kopenhagen nicht noch einmal auf die Idee kommt, zu versuchen, die Jugend von Ungdomshuset so einfach „von der Platte zu putzen“.
    Hoffentlich tut jetzt der Stadtrat von Kopenhagen jetzt endlich „Butter bei de Fisch“ !

    Alles Gute, Thomas

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